Schädlingsbekämpfung
Heißluftverfahren
Das Heißluftverfahren beruht auf der Denaturierung des Eiweißes der Insekten ("Holzwürmer") bei Temperaturen über 47 °C. Zur sicheren Abtötung ist es notwendig, die Objekte in einer Kammer heißer Luft von 56-58 °C auszusetzen, um an jeder Stelle im Inneren eine Temperatur von 52 °C zu erreichen. Die Temperatur von 52 °C muss für mehrere Stunden gehalten werden.
Das Verfahren wird hauptsächlich zur Behandlung von Dachstühlen eingesetzt.
Heutzutage gibt es Heißluftkammern mit künstlicher Befeuchtung sowie automatischer Regelung der Temperatur und relativen Luftfeuchtigkeit. Auf diese Weise versucht mann, Klimaschäden an den Objekten zu vermeiden. Wenngleich behauptet wird, dass in solchen Anlagen Holzskulpturen, Polstermöbel, Textilien oder Bücher gefahrlos zu behandeln sind, sollte das Heißluftverfahren aus mehreren Gründen nicht verwendet werden. Die erhöhte Temperatur beschleunigt die Alterung der Materialien. Bereits gealterte organische Materialien können irreversible Schäden erleiden. Bei unterschiedlichen Materialien kann es zu Spannungen führen. Metalle korrodieren schneller. Leime auf Eiweißbasis können ihren Klebkraft verlieren etc.
Stickstoffverfahren
Das Abtöten der Insekten ("Holzwürmer") mit Stickstoff beruht darauf, dass ihnen der lebensnotwendige Sauerstoff entzogen wird. Um die Insekten abzutöten, ist es notwendig, die befallenen Objekte vier bis acht Wochen bei Raumtemperatur in Stickstoff zu lagern. Der Stickstoff wird auf die nötige relative Luftfeuchtigkeit konditioniert und in ein Zelt oder eine Kammer eingeleitet. Die Befeuchtung ist notwendig, da der trockene Stickstoff das Holz weiter trocknen würde. Dabei könnte es sonst zu Spannungen im Materialgefüge kommen. Auf Grund der gleichbleibenden Temperatur und relativen Luftfeuchtigkeit kann es nicht zu Schäden führen.
Heißluftverfahren
Das Heißluftverfahren beruht auf der Denaturierung des Eiweißes der Insekten ("Holzwürmer") bei Temperaturen über 47 °C. Zur sicheren Abtötung ist es notwendig, die Objekte in einer Kammer heißer Luft von 56-58 °C auszusetzen, um an jeder Stelle im Inneren eine Temperatur von 52 °C zu erreichen. Die Temperatur von 52 °C muss für mehrere Stunden gehalten werden.
Das Verfahren wird hauptsächlich zur Behandlung von Dachstühlen eingesetzt.
Heutzutage gibt es Heißluftkammern mit künstlicher Befeuchtung sowie automatischer Regelung der Temperatur und relativen Luftfeuchtigkeit. Auf diese Weise versucht mann, Klimaschäden an den Objekten zu vermeiden. Wenngleich behauptet wird, dass in solchen Anlagen Holzskulpturen, Polstermöbel, Textilien oder Bücher gefahrlos zu behandeln sind, sollte das Heißluftverfahren aus mehreren Gründen nicht verwendet werden. Die erhöhte Temperatur beschleunigt die Alterung der Materialien. Bereits gealterte organische Materialien können irreversible Schäden erleiden. Bei unterschiedlichen Materialien kann es zu Spannungen führen. Metalle korrodieren schneller. Leime auf Eiweißbasis können ihren Klebkraft verlieren etc.
Stickstoffverfahren
Das Abtöten der Insekten ("Holzwürmer") mit Stickstoff beruht darauf, dass ihnen der lebensnotwendige Sauerstoff entzogen wird. Um die Insekten abzutöten, ist es notwendig, die befallenen Objekte vier bis acht Wochen bei Raumtemperatur in Stickstoff zu lagern. Der Stickstoff wird auf die nötige relative Luftfeuchtigkeit konditioniert und in ein Zelt oder eine Kammer eingeleitet. Die Befeuchtung ist notwendig, da der trockene Stickstoff das Holz weiter trocknen würde. Dabei könnte es sonst zu Spannungen im Materialgefüge kommen. Auf Grund der gleichbleibenden Temperatur und relativen Luftfeuchtigkeit kann es nicht zu Schäden führen.